Säbelsäge kaufen

Bei einer Säbelsäge handelt es sich um ein handgeführtes Elektrowerkzeug, genauer gesagt um eine Pendelhubsäge mit vergleichsweise großen Sägeblättern. Sie wird insbesondere von Klempnern und von Tischlern häufig verwendet, sowohl im Heimwerker- als auch im Profi-Bereich. Mit der Säbelsäge lassen sich beispielsweise alte Bauelemente demontieren oder Rohre besonders einfach trennen. In diesem Bereich kann die Säbelsäge auf sehr vielseitige Art und Weise eingesetzt werden.

Einsatzbereiche der Säbelsäge

Generell kann man sagen, dass die Säbelsäge bei jeder Art von grober Trenn- oder Sägearbeit ihre Stärken ausspielen kann. Dabei macht es der Säbelsäge sogar wenig aus, wenn sie mit Hölzern zu tun hat, die noch mit Schrauben oder Nägeln gespickt sind. Eine klassische Aufgabe, mit der es die Säbelsäge wegen all dieser Stärken immer wieder zu tun bekommt, ist das Ausschneiden von Fenster- und Türleibungen. Aber auch für das Ablängern metallener Rohre, zum Trennen von Gas- oder Porenbeton, zum Aufschneiden von Kabelkanälen, Kabelbrücken, Aluschächten oder Installationsschienen kann die Säbelsäge gut eingesetzt werden.

Je nachdem, welches Sägeblatt in die Säbelsäge eingesetzt wird, können ganz unterschiedliche Werkstoffe demontiert und getrennt werden. So gibt es Sägeblätter für Metalle wie Leichtmetall oder Kupfer, ebenso wie solche, die sich zum Bearbeiten von Holz oder Kunststoff eignen. Diamantsegmentierte Sägeblätter können gar Keramik sauber zertrennen. Aber nicht nur für die klassischen Bauarbeiten im Haus, sondern auch in der Gartenarbeit finden Säbelsägen Verwendung. So gibt es Sägeblätter, die speziell zum Bearbeiten von Grünschnitt gedacht sind. Außerdem sind Sägeblätter mit Schneiden aus Hartmetall (HM) erhältlich, die für das Zerteilen von Baumwurzeln konzipiert sind, die bis ins Erdreich ragen. Ob Rohre, Baustoffe, Profile oder gar Stahlblech - mit dem richtigen Sägeblatt kann fast jeder Werkstoff fachgerecht bearbeitet werden. Korrekterweise wird die Säbelsäge auch als elektrischer Fuchsschwanz bezeichnet. Andere Namen für die Säbelsäge sind Recipro- oder Tigersäge.

Funktionsweise der Säbelsäge

Generell sind netzbetriebene und akkubetriebene Säbelsägen zu unterscheiden. Säbelsägen, die an ein Stromnetz angeschlossen werden, gibt es für 230 beziehungsweise 110 Volt und sind gebräuchlicher weil meist leistungsfähiger. Allerdings: Wenn beispielsweise an besonders unzugänglichen Stellen gearbeitet werden muss, empfiehlt sich eine Akkusäbelsäge, da hier kein Stromkabel beim Arbeiten stört. Sowohl die netzabhängigen als auch die akkubetriebenen Säbelsägen werden von einem Elektromotor angetrieben. Dieser bestimmt auch die Schnittleistung einer Säbelsäge: Je stärker der Motor, desto härtere und dickere Materialien können bearbeitet werden. Der rotierende Elektromotor erzeugt mit Hilfe eines Getriebes und eines Exzenters einen geradlinigen Schub.

Die genaue Funktionsweise: Am Exzenter ist eine Pleuelstange befestigt. Sie verwandelt die drehende Motorbewegung in den beschriebenen Schub, der das Sägeblatt bewegt. Der Durchmesser des Exzenters wiederum bestimmt den Hub. Bei gewöhnlichen Säbelsägen beträgt dieser etwa 25 bis 28 mm. Um Rohre aus Metall trennen zu können, sind spezielle Führungsvorrichtungen für die Säbelsäge erhältlich. Sie erlauben gerade und exakte Schnitte.

Wichtigste Leistungsmerkmale der Säbelsäge

Ein Leistungsmerkmal einer guten Säbelsäge ist die Möglichkeit, das Sägeblatt auch ohne Zuhilfenahme von Werkzeug wechseln zu können. Ebenfalls wichtig: Eine hohe Laufruhe sowie eine mehrstufige Pendelbewegung des Sägeblatts. Manche Säbelsägen verfügen weiterhin über eine so genannte Constant-Electronic. Sie sorgt dafür, dass die Schnittgeschwindigkeit stets gleich bleibt, und zwar bei jedem Material. Durch Massenausgleich ist bei einigen Säbelsägen-Modellen auch das Sägen auf der Sägeblattspitze machbar. Ein weiteres Plus ist das Vorhandensein einer zusätzlichen Staubabsaugung.

Worauf sollte man beim Kauf einer Säbelsäge besonders achten?

Bei dem Kauf einer Säbelsäge muss man sich für eines von unzähligen Modellen entscheiden, für das man entweder unter hundert Euro oder bis zu 700 Euro ausgeben kann. Es empfiehlt sich ein sorgfältiger Leistungsvergleich, denn teurere Säbelsägen müssen nicht immer die besseren sein - obwohl dies zugegebenermaßen häufig zutrifft. Nicht jeder Heimwerker benötigt aber eine solch teure und leistungsstarke Säbelsäge. Hier sollte der Zweck entscheiden. Sinnvoll ist daher die Beratung in einem Fachgeschäft. Profis wie auch Heimwerker werden wissen: Manchmal steht man beim Arbeiten fast wortwörtlich Kopf. Damit auch über Kopf gearbeitet werden kann, ist es besonders sinnvoll, wenn die Säbelsäge mit einem Sägeblatt ausgestattet ist, das um 180 Grad gedreht werden kann.

Ebenfalls wichtig für die Bequemlichkeit wie für ein exaktes und genaues Arbeiten ist ein ergonomischer, möglichst gummierter Handgriff, der kein Verrutschen erlaubt und gut in der Hand liegt. Dies sollte man bereits bei der Kaufentscheidung in verschiedenen üblichen Arbeitspositionen erproben. Die Säbelsäge sollte zudem nicht zu schwer sein. Zwar verfügen Säbelsägen mit einem leistungsstärkeren Motor notwendigerweise auch über ein höheres Gewicht, jedoch darf das Arbeiten mit der Säbelsäge nicht zur Qual werden. Da insbesondere bei Klempnerarbeiten oft sehr verwinkelt gearbeitet werden muss, sollte die Säbelsäge vor allem eines sein: handlich und das möglichst für beide Hände, damit sie sicher geführt werden kann!



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