Säulenbohrmaschine kaufen

Der erfahrene Heimwerker, der in seiner Werkstatt die verschiedensten Arbeiten mit Holz, Plaste oder Metall verrichtet, weiß den Wert einer senkrecht zu bedienenden Bohrmaschine zu schätzen, wie Tischbohrmaschinen, Ständerbohrmaschinen und Säulenbohrmaschinen. Während eine Säulen- oder Ständerbohrmaschine auf dem Werkstattboden montiert ist, wird die Tischbohrmaschine auf einem Werktisch befestigt. Die Säulenbohrmaschine wird dabei gern in Werkstatt, Schlosserei und beim Heimwerker eingesetzt.

Unterschied zwischen Säulenbohrmaschine und Ständerbohrmaschine


Die Einsatzmöglichkeiten dieser Säulenbohrmaschinen heute sind ausgeklügelter und umfangreicher geworden. Ebenso hat sich die Vielfalt der Arten von Säulenbohrmaschinen erweitert. Säulenbohrmaschinen eignen sich vor allem für kleine bis mittlere Werkstücke von ca. 10 bis 50 mm. Ständer- und Säulenbohrmaschinen gibt es in verschiedensten Ausführungen, die sich in Hinsicht auf Automatisierungsgrad und auf Baugröße voneinander unterscheiden. Sie unterscheiden sich aber auch in der Ausführung der Säule. Die Ständerbohrmaschine hat eine rechteckige Säule, ausgestattet mit Führungen für den Bohrtisch. Deshalb wird sie auch Pultbohrmaschine genannt. Die Säulenbohrmaschine benutzt als Führung eine runde Säule, die vom Tisch vollständig umfasst wird.

Aufbau der Säulenbohrmaschine


Die Säulenbohrmaschine vereint die Teile: Fuß, Säule, Bohrtisch und Bohrkopf. Früher wurden diese Säulenbohrmaschinen mit Transmissionen angetrieben und das bestimmte oft ihren Standort. Heute sorgen moderne Elektromotoren für einen zuverlässigen und schnellen Antrieb und dafür, dass man die Säulenbohrmaschine nahezu überall aufstellen kann. Der Fuß (meist aus Grauguss) und die Säule bilden die tragenden Elemente der Säulenbohrmaschine. Die senkrecht stehende Säule trägt den Bohrtisch, außerdem trägt sie den Maschinenkörper mit Antrieb sowie die Bohrspindel.

Der Bohrtisch ist an der Säule so befestigt, dass er von Hand mit einer Kurbel in seiner Höhe verstellt werden kann. Damit wird die Bearbeitung von unterschiedlich großen Werkstücken ermöglicht. Der Bohrtisch ist in Höhe und radial verstellbar sowie festzuklemmen. Zum Befestigen und Verschieben des Werkstücks auf dem Bohrtisch wird ein Maschinenschraubstock verwendet. Ein Getriebe überträgt die Kraft des Motors an die Pinole mit der Bohrspindel und dem Bohrfutter. Die Pinole ist eine hohl gebohrte Arbeitsspindel oder Hohlwelle, die das Drehmoment auf das Werkzeug überträgt. Diese Pinole ist im Kopfstück der Säulenbohrmaschine gelagert und in Längsrichtung verschiebbar. Zur Übertragung der Drehbewegung und des Drehmoments ist die Pinole mit dem Getriebe verbunden. Die Gelenkspindel ist in Länge und Neigung verstellbar und kann so auf verschiedene Bohrbilder eingestellt werden.

Je nach Größe der Säulenbohrmaschine wird die Vorschubbewegung vom Bohrschlitten oder von der Bohrspindel geführt. Das geschieht in Abhängigkeit von der Spindeldrehzahl. Beim Ausschalten wird der Bohrschlitten durch eine Bremsvorrichtung in seiner Position festgehalten. Der Hauptantrieb besteht aus einem stufenlosen Getriebe. Der Antrieb des Vorschubgetriebes wird vom Hautgetriebe abgeleitet. Durch mechanisches oder manuelles Drehen oder wird die Pinole in Längsrichtung verschoben. Diese hat unten zur Aufnahme des Bohrfutters oder eines Bohrers eine Bohrung. Diese wird von einem Zahnrad in ihrem Durchmesser verändert. Dadurch sitzt der Bohrer fest im Bohrfutter, auch wenn die Pinole nach unten verschoben wird. Das Drehmoment kann so voll auf das Werkstück wirken.

Der automatische Vorschub lässt sich meistens in mehreren Stufen einstellen. Je größer die Festigkeit des Werkstückes ist, desto größer muss auch der Schneidedruck sein. Beim Bohren ist die Temperatur des Bohrers zu kontrollieren. Wenn sich dieser übermäßig erhitzt, müssen Vorschub und Schnittgeschwindigkeit vermindert werden. Es empfiehlt sich, bei Bohrungen von über 8 mm, vorzubohren, so dass Bohrspitze und Hauptschneidefläche vor zu starker Belastung geschützt werden. Die Säulenbohrmaschinen verfügen über eine Kühlung des Bohrers. Bei neueren Modellen der Säulenbohrmaschine werden deren Eigenschaften und deren Aufbau für ein säulenbohrmaschinengestützten Bohrzentrum genutzt. Eine Vollschutzverkleidung des Arbeitsraumes der Säulenbohrmaschine erhöht so die Arbeitssicherheit.

Auswahl der richtigen Säulenbohrmaschine


Die große Vielfalt alleine an Säulenbohrmaschinen erfordert gute Beratung in den Baumärkten, damit so die Anschaffung zum Erfolg wird. Es gilt viele Faktoren beim Kauf einer Säulenbohrmaschine zu beachten. Wichtig ist die Bohreraufnahme, das Schnellspannfutter, die stufenlose Tischhöhenverstellung, der einstellbare Tiefenanschlag für präzise Bohrungen, die 12-fache Drehzahl-Abstufung und die Links-Rechts-Umschaltung. Für viele Heimwerker scheint der Preis das wichtigste Kriterium zu sein. In diesem Fall ist es zu empfehlen, die Schritte in den nächsten Baumarkt zu lenken. Die Fachhändler dort werden gerne beraten, wenn es um eine Investition für viele Jahre geht. Werkzeugkauf ist Vertrauens-Sache und erfordert einfach eine gründliche Beratung.

Sicherheitshinweise beim Umgang mit der Säulenbohrmaschine wichtig


Noch ein Wort zum Unfallschutz: wenn ein Werkstück nicht auf dem Bohrtisch fixiert wird, kann es zum Verkanten und Festsetzen des Bohrers kommen und dadurch zum Herumschlagen des Werkstückes. Bei Bohrarbeiten dürfen zudem keine Handschuhe getragen werden. Grundsätzlich gilt: Hände weg vom laufenden Bohrer. Zudem sind Spannelemente besser als Schraubzwingen. Es ist also darauf zu achten, dass geeignete Einspannvorrichtungen vorhanden sind. Augenverletzungen durch Bohrspäne, Schnittwunden durch Kontakt mit dem laufenden Bohrer und Fußverletzungen durch herabfallende Gegenstände sind weitere Gefahrenquellen. Es ist auf eng anliegende Kleidung zu achten und längere Haare sind durch ein Haarnetz zu verdecken. Bohrer dürfen nur bei völligem Stillstand berührt werden. Späne müssen mit bereitgestellten Hilfsmitteln wie Pinsel und Handfeger beseitigt werden. Bei Beachtung all dieser Faktoren wird die Arbeit mit der Säulenbohrmaschine zum Quell der Freude für den Heimwerker.



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