Tischfräse kaufen

Die Tischfräse ist generell zur Bearbeitung von Holz entwickelt worden; überwiegend dient sie der Bearbeitung von Massivholz. Bei der Anschaffung deuten einige technische Faktoren bereits auf eine qualitativ hochwertige Tischfräse hin. So sollte man auf eine ausreichend lange und ausgewogen gelagerte Frässpindel, eine starke und stabil gegossene Tischkonstruktion, einen massiven und exzellent verarbeiteten Metallrahmen und einen leichtgängigen, gut kontrollierbaren Schiebeschlitten achten.

Funktionsweise der Tischfräse


Die Tischfräse ist aufgebaut aus einer Gussplatte, die als Arbeitauflage dient, und aus deren mittig angebrachter, runder Öffnung eine Frässpindel ragt. Das Besondere an der Tischfräse ist der hauptsächlich manuell geführte Vorschub des Werkteils entlang der entsprechend arretierten Führungseinrichtung. Alternativ kann auch ein Vorschubapparat zum Einsatz kommen. Der Öffnungsdurchmesser ist flexibel, so dass er an den Werkzeugdurchmesser angepasst werden kann. Die Frässpindeldrehzahl wird über ein Riemenscheibengetriebe gesteuert; dabei sind zwar Drehzahlgeschwindigkeiten bis etwa 10.000 Umdrehungen pro Minute möglich, in den meisten Fällen reichen aber Spindeldrehzahlen von 3.000 bis 8.000 Umdrehungen pro Minute.

Das Fräsen von Profilen und Winkeln wird durch eine ausstattungsabhängige, seitliche Neigung der Spindel erreicht, die mindestens 90 bis 60 Grad Neigungswinkel erreichen können sollte. Die Höhe des Fräsers wird durch Distanzringe variiert, die Fixierung erfolgt über eine Schraubenmutter. Durch den Wechsel der Fräser wird die Bearbeitungsart und die Formgebung definiert. Zur ergonomischeren Arbeitsweise sollte der Gehrungsanschlag ausziehbar und winklig umstellbar sein sowie über Anschlag und komfortabel zu bedienende Spannvorrichtung verfügen.

Zusätzlich zur entsprechenden Grundausstattung der Tischfräse - will man mit der Arbeit sofort loslegen, sollte im Lieferumfang immer mindestens der Zapfentisch und ein Fräsanschlag mit einstellbarer Verlängerung enthalten sein - ist man zunächst mit der Anschaffung eines Falzkopfes, eines Verstellnuters und eines Profilmesserkopfes für die meisten Anwendungen gut bedient.

Gute Tischfräsen bearbeiten Hart- und Weichholz mit derselben Präzision wie Multiplexplatten. Die Fräswerkzeuge sollten leicht zu wechseln sein; davon sollte man sich bei einem aufgebauten Modell überzeugen, bevor man sich zum Kauf entschließt. Auch den Motor sollte man sich vorführen lassen: er muss in allen Drehzahlbereichen ruhig und stabil laufen. Da das Gewicht einer vollständig mit Tisch aufgebauten Tischfräse die 200 kg auch schon einmal überschreiten kann, muss der Standplatz belastbar und plan sein. Wichtig ist es, um die Tischfräse herum genug Bewegungsfreiheit einzuplanen.

Man sollte bei Tischfräsen unbedingt berücksichtigen, dass es sich dabei um nicht ungefährliche Elektrowerkzeuge handelt, deren unsachgemäßer Gebrauch schnell zu schwerwiegenden Unfällen und dem Verlust der Finger führen kann. Besonders, wenn das Holzstück manuell direkt am ungesicherten Fräswerkzeug entlang geschoben wird, herrscht hohe Verletzungsgefahr.

Fazit zum Kauf einer Tischfräse


Beim Kauf der Tischfräse selbst sollte man besonders von der Anschaffung so genannter "Windmühlenfräser" absehen und unbedingt auf die Qualitätsbezeichnung "BG-Test" achten. Diese zeigt an, dass der Tischfräser eine Spandickenbegrenzung von maximal 1,1 mm hat und gemäß Berufsgenossenschaft im Handvorschub betrieben werden darf. Im Falle eines Unfalls ist der Schaden bei BG-Test-Geräten erfahrungsgemäß begrenzter. Immer allerdings sollte man beim Fräsen mit Abdeckungen arbeiten, die es einem selbst unmöglich machen, mit den Fingern an den Fräser zu geraten. Die hauptsächlichen Gefährdungsmomente ergeben sich meist durch Rückschläge, während des Fräsens am Anlaufring und bei der Bearbeitung besonders kurzer Werkstücke. Eine höhere Sicherheit lässt sich hier durch Seiten- und Oberdruckvorrichtungen erreichen.

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