Wippsäge kaufen

Wenn eine größere Menge Brennholz geschnitten werden soll, so bietet sich die Verwendung einer Wippsäge an. Die Wippsäge ist als Kreissäge ausgeführt und wird auch als Wippkreissäge bezeichnet. Ein großer Vorteil ist, dass die Konstruktion der Wippsäge während des Sägevorgangs eine relativ gerade Körperhaltung erlaubt, im Gegensatz zu anderen Sägetypen, bei denen sich der Bediener über die Säge beugen oder gebeugt vor dieser stehen muss. Weitere Vorteile der Wippsäge sind, dass außer der Antriebsenergie keine weiteren Betriebsstoffe benötigt werden und die Wippsäge relativ wartungsarm ist. Ein Nachteil ist der konstruktionsbedingt höhere Lärmpegel gegenüber anderen Sägetypen.

Funktionsweise der Wippsäge


Das Sägegut, in der Regel Äste oder gespaltene und abgelängte Stämme, wird in eine U- oder V-förmige Metallkonstruktion, die so genannte Wippe, welche zu beiden Seiten offen ist, eingelegt. Diese ist über zwei Arme pendelnd im unteren Bereich der Wippsäge angeschlagen und weist an der dem Sägeblatt zugewandten Seite einen Schlitz auf, durch den selbiges während des Sägevorgangs in die Wippe hereinragt.

Die Wippe wird zum Sägen mittels angebrachter Griffe bzw. einer Griffstange mit beiden Händen in Richtung des Sägeblatts geführt. Das Sägeblatt rotiert dabei von oben nach unten, so dass das Sägegut automatisch in der Wippe festgehalten wird. Ist der Sägevorgang vollführt und das Holz zerteilt, pendelt die Wippe in ihre Ausgangsposition zurück. Damit die Wippe nicht in eingeschobener Position verharren kann, ist eine Feder montiert, welche die Wippe automatisch in die Ausgangslage zurückzieht und dort hält. Wenn die Wippe in ihre Ausgangsposition zurückgekehrt ist, wird das Sägegut um die gewünschte Länge vorgeschoben und der nächste Schnitt vollführt. So lassen sich in kurzer Zeit relativ große Mengen Holz schneiden.

Vorteile der Wippsäge gegenüber der Tischkreissäge


Im Gegensatz zu anderen Sägetypen ist der Umgang mit der Wippsäge relativ sicher. Während vor allem in den zurückliegenden Jahrzehnten Tischkreissägen die erste Wahl waren, wenn es um das Sägen von Brennholz ging, so lösen Wippsägen diese nach und nach ab. Zahlreiche Unfälle mit Tischkreissägen sind auf Arbeiten beim Brennholzschneiden zurückzuführen. Die größten Nachteile dabei sind, dass Holz aus der Säge zurückschlagen kann und dass mit den Händen relativ nah am rotierenden Sägeblatt gearbeitet werden muss.

Die Wippe der Wippsäge sollte jedoch keinesfalls mit mehreren dünnen Ästen oder ähnlichem befüllt und diese in einem Arbeitsgang geschnitten werden, da hierbei die Gefahr besteht, dass sich die einzelnen Stücke gegeneinander verkannten und aus der Wippsäge hinausgeschleudert werden. Außerdem sollte kein Holz mit zu großem Durchmesser eingelegt werden, da ein Drehen und Anschneiden von mehren Seiten dazu führen kann, dass sich das Holz verkanntet. Sägegut mit zu großem Durchmesser sollte nochmals gespalten oder mit einer Kettensäge geschnitten werden.

Wipptischkreissäge vereint Vorteile der Sägetypen


Wenn neben einer Wippsäge auch eine Tischkreissäge, zum Beispiel für den Zuschnitt von Brettern und Platten, benötigt, so bietet sich der Kauf einer Kombination aus beidem an, gelegentlich auch als Wipptischkreissäge bezeichnet. Eine solche Wipptischkreissäge vereint beide Sägetypen in einem Werkzeug und verfügt, wie eine normale Tischkreissäge, über eine Tischfläche, welche jedoch einfach nach oben geklappt werden kann, wenn die Funktion als Wippsäge benötigt wird. Die Wippe ist wie üblich vorne am Werkzeug angebracht und steht nach dem Hochklappen der Tischfläche zur Verfügung.

Auswahl der passenden Wippsäge nach den Anforderungen


Wippsägen sind in verschiedenen Größen und Ausführungen, mit verschiedenen Leistungen und für verschiedene Holzdurchmesser erhältlich. Im Allgemeinen sollte vor allem auf eine hohe Qualität geachtet werden. Wichtig ist, dass die Wippsäge gut zum anfallenden Sägegut und der auszuführenden Arbeit passt. Sie sollte in ihren Dimensionen weder zu klein, noch zu groß und in punkto Leistung keinesfalls zu schwach dimensioniert sein. Ein Sägeblatt mit großem Durchmesser ermöglicht in Verbindung mit einer entsprechend dimensionierten Wippe das Schneiden von Holz mit großem Durchmesser, jedoch sind Anschaffung, Wartung und Ersatz des Sägeblatts wesentlich kostspieliger. Die Wippe sollte in Länge und Durchmesser dem anfallenden Holz entsprechen, einige Hersteller bieten auch Verlängerungen für die Wippe an. Soll die Wippsäge an wechselnden Einsatzorten benutzt oder nur zum Sägen nach draußen verbracht werden, so bietet es sich an, ein Modell mit Rädern zu erwerben.

Wippsägen sind zum Anschluss an normale Steckdosen mit 230-Volt-Wechselstromanschluss oder mit 380-Volt-Drehstrommotor erhältlich. Wenn ein Drehstromanschluss zur Verfügung steht, so empfiehlt sich letztere Variante. Eine Drehstromwippsäge ist wesentlich kraftvoller und arbeitet sich problemloser durch das Material. Besonders wenn die Drehstromsäge an verschiedenen Einsatzorten benutzt werden soll, bietet es sich an, ein Modell mit eingebautem Phasenwender zu erwerben, denn immer wieder finden sich Drehstromanschlüsse mit verkehrtem Drehfeld. Dies führt dazu, dass das Sägeblatt rückwärts läuft. Eine weitere Antriebsvariante, welche sich jedoch nur für die Besitzer eines Traktors oder Unimogs anbietet, ist der Zapfwellenantrieb. Hierbei wird die Wippsäge über den Motor des Fahrzeugs angetrieben, wobei keine weitere Energiequelle, beispielsweise ein Stromanschluss, benötigt wird.



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